Gerlinde Karl
Heilpraktikerin für Psychotherapie (Heilpraktikergesetz)
Beratung/Therapie/Hypnose


"Man wandelt nur das, was man annimmt" - C.G.Jung


Ängste

Ängste entstehen nicht grundlos. sie beruhen meist auf problematische Erfahrungen und hatten ursprünglich eine sinnvolle Aufgabe. 


Es geht darum, das Symptom auch als Ressource zu verstehen und zu nutzen.

 

Die Hypnose kann Sie im Umgang mit Ängsten unterstützen diesen Kreislauf zu durchbrechen und Ihnen dadurch zu mehr Lebensqualität verhelfen.



Die Angst ist das Befürchten möglichen Leidens und bezeichnet somit eine Empfindungs- und Verhaltenssituation aus Ungewissheit und Anspannung, die durch eine eingetretene oder erwartete Bedrohung (zum Beispiel Schmerz, Verlust, Tod) hervorgerufen wird. Der Begriff Angst grenzt sich von der Furcht dadurch ab, dass sich Furcht meist auf eine reale Bedrohung bezieht (gerichtete Angst), Angst ist dagegen meist ein ungerichteter Gefühlszustand. Im Deutschen werden "Angst" und "Furcht" allerdings oft synonym verwendet, obwohl es zum Beispiel statt "Angst vor dem Fliegen" eigentlich "Furcht vor dem Fliegen" heißen müsste.



Man muss unterscheiden zwischen realer, begründeter Angst (Furcht vor Krankheit, Unfällen, Tod, Krieg, Terror, Verlust eines nahe stehenden Menschen oder vor materiellen Verlusten) und unrealistischer oder übertriebener Angst, wie sie bei den sogenannten Angsterkrankungen auftritt.


Die körperlichen Symptome der Angst sind normale (also an sich nicht abnorme) physiologische Reaktionen, die bei (einer realen oder phantasierten) Gefahr die körperliche oder seelische Unversehrtheit, im Extremfall also das Überleben sichern sollen. Sie sollen ein Lebewesen auf eine "Kampf- oder Flucht-Situation" vorbereiten:


  • Erhöhte Aufmerksamkeit, Pupillen weiten sich, Seh- und Hörnerven werden empfindlicher
  • Erhöhte Muskelanspannung, erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
  • Erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck
  • Flachere und schnellere Atmung
  • Energiebereitstellung in Muskeln
  • Körperliche Reaktionen wie zum Beispiel Schwitzen, Zittern und Schwindelgefühl
  • Blasen-, Darm- und Magentätigkeit werden während des Zustandes der Angst gehemmt

Diese sinnvollen angeborenen Reaktionen klingen nach Ende der bedrohlichen Situation relativ schnell wieder ab. 

Die Symptome übertriebener Angst sind:
  • Die Angst ist der Situation nicht angemessen
  • Die entsprechenden Angstreaktion halten deutlich länger an als nötig wäre
  • Die besonders geartete Angst ist durch die Betroffenen weder erklärbar, beeinflussbar noch zu bewältigen
  • Die Ängste führen zu deutlichen Beeinträchtigungen des Betroffenen